SGRAFFITO ALCHEMIA
DO, 15.03.1990

FASSADENKUNST AM HAUS DER STADTWERKSTATT
Durch das Anbringen des Kalkanstriches in den feuchten mit Strohasche geschwärzten Putz sintert der Außenanstrich mit dem Putz ab. So erreicht man erhöhte Festigkeit der Außenfärbelung. Noch im nassen Zustand werden mit Sägeblättern, Schabern und Nagelbrettern die gewüschten Linien und Flächen in den Putz gekratzt.

OHNE GELD EIN WERK
Eine Tragweiner Baufirma stellt Gerüst und Mischmaschine. Auf befreundeten Bauern-
höfen in Oberpuch bei Oftering und am Hochholterweg am Pöstlingberg wird das gespendete Stroh zu Asche verbrannt. Roter eisenhältiger Sand aus einer Sandgrube bei Pregarten, Kalk - ein Geschenk der Industrie. Das Denkmalamt berät fachlich.
Punks klopfen den Putz herunter. Viele Hände und zwei Maurer in der Freizeit. Ohne behördlichen Sanktus wird die Fassade saniert und säuberlich in neun Etappen mit einer Bilderwelt bewappnet.

Die Fassade als Gesamtes, aus Altem wird Neues. Ein Sammelsurium alchemistischer Motive mit technischen Illustrationen und architektonischen Mustern mit frei abstrakten Eingriffen, ausgeführt in altmeisterlicher Manier.


KONZEPTION UND KOORDINATION
Georg Ritter

AUSFÜHRUNG
Robert Oppeneiger
Franz Blaas
Mario Michaelis Huemer
Wolfgang Georgsdorf
Doris Haberfellner
Martina Lengauer
Karin Plattner
Kurt Hennrich
Henk Stolk
Willi Karlinger
Erika Wolfinger
Alfred Wögerbauer

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